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Kaltprogramm bei Trockner sinnvoll?

Haier WaschtrocknerDie Vielfalt an Programmen sind bei einem Trockner ebenso hoch, wie bei einer Waschmaschine. Für die unterschiedlichsten Wäschestücke gibt es stets die richtige Vorgehensweise, was ihre Behandlung angeht. Für gewöhnlich heizt sich ein Trockner zu Beginn auf, um die eingelegte Wäsche zu trocknen. Doch welche Funktion hat dabei das Kaltprogramm? Macht es überhaupt Sinn, sich ein Gerät anzuschaffen, die über ebenjene Funktion verfügt? Theoretisch liegt der Gedanke nahe, dass man die entsprechenden Stücke doch dann ganz einfach der frischen Luft trocknen kann, oder? Wir erklären nachfolgend, welche Aufgabe das Kaltprogramm bei einem Trockner hat und wofür Sie es sinnvoll einsetzen können.

Typische Trocknerprogramme im Überblick

Kaltprogramm bei Trockner sinnvoll?Um zu erschließen, ob ein Kaltprogramm beim Trockner sinnvoll ist, oder nicht, ist es zunächst interessant zu wissen, über welche Programme jeder reguläre Trockner verfügt. Mit dazu gehören:

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  • Standardprogramme: Sie gehören grundsätzlich zum Trockner und sind für die verschiedensten Wäschestücke geeignet. Darunter Baumwolle, Feinwäsche und das Wollprogramm.
  • Sonderfunktionen: Hierbei handelt es sich um optional einstellbare Funktionen, die man in Anspruch nehmen kann. Typisch dabei ist das Imprägnieren, Schontrocknen, oder aber die Duftzugabe.
  • Trocknungsgrad: Schranktrocken, Bügeltrocken, sehr trocken – All das sind Angaben, die Aufschluss über die enthaltene Restfeuchte in der Wäsche geben, nachdem sie aus dem Trockner genommen wurde. Sie beeinflussen das spätere Bügelverhalten.
  • Zeitprogramme: Innerhalb der Zeitprogramme bestimmt der Nutzer, wie lang ein Trockengang ausfallen darf. Einstellungen wie 30 oder 60 Minuten sind dabei typisch. Ein Problem: Meist verbraucht der Trockner hierbei mehr Energie, da er mehr Wäsche in kürzerer Zeit trocknen muss.

Mit den genannten Programmen lässt sich gewöhnlich jede Art von Wäsche trocknen. Je nachdem, welches Sie dabei wählen, geht das Gerät umso schonender vor.

Für welche Zwecke ein Kaltprogramm verwendet wird

Das Kaltprogramm besitzt im Grunde nur eine bestimmte Aufgabe: Es frischt die Wäsche auf und befreit von unangenehmen Gerüchen. Sofern Sie beispielsweise ein Hemd nur einen Tag lang getragen haben, können Sie es mittels des entsprechenden Programms wieder auffrischen, ohne es vorher zu waschen.

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Tipp! Diese Funktion ist besonders wünschenswert in Raucherhaushalten, oder dort, wo viel gekocht wird. Ausdünstungen verschwinden im Kaltprogramm so gut wie vollständig aus der Wäsche, so dass Sie das Kleidungsstück noch ein weiteres Mal ohne Schwierigkeiten tragen können. Die Befürchtung, jemand anders würde einen unangenehmen Geruch wahrnehmen, löst sich wortwörtlich in Luft auf.

Kaltprogramm – Wo Sie es finden

Wo das Kaltprogramm zu finden ist, gestaltet sich von Modell zu Modell unterschiedlich. Denn es wird prinzipiell nicht als solches bezeichnet. Um seine Wäsche kalt zu trocknen, sucht man nach der Einstellung “Auffrischen”, über die so gut wie jeder Trockner verfügt.

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Ein Vorteil: Bei manchen Geräten haben Sie die Wahl, eine Zeiteinstellung vorzunehmen. Im Zuge des Kaltprogramms können Sie selbst bestimmen, ob dieses über einen Zeitraum von 30 oder 60 Minuten läuft. Für gewöhnlich sind die meisten Gerüche nach etwa 30 Minuten verflogen und Sie können das Programm beenden.

Wie geht das Kaltprogramm dabei vor?

Beim Trocknen verwendet das Gerät für gewöhnlich heiße Luft, um die Wäsche zu trocknen. Stattdessen wird beim Kaltprogramm einfach kalte Luft genutzt. Im Grunde erfolgt die Trocknung so, als würden Sie das Wäschestück an einem Bügel an die frische Luft hängen. Dringt ein wenig Wind und somit die frische Luft durch den Stoff, werden bestimmte Gerüche entfernt. Die Wäsche riecht am Ende wieder frisch.

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Tipp! Daher ist das Raushängen auf einem Bügel stets eine Alternative zur Benutzung der Maschine.

Auffrischen mit neuem Duft

Einige moderne Geräte verfügen über eine zusätzliche Funktion, die während des Auffrischens einen Duftstoff in die Trommel geben. Das sorgt zusätzlich dafür, dass die Wäsche wieder gut riecht und sämtliche unangenehmen Gerüche ausgemerzt werden.

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Ob Ihr Trockner über eine solche Funktion verfügt, können Sie in der Bedienungsanleitung herausfinden. Allerdings ergeben sich für Sie dabei Folgekosten, da der Duftstoff in regelmäßigen Abständen nachgefüllt werden muss. Sofern Ihre Maschine nicht über eine solche Funktion verfügt, Sie sich diese aber wünschen, achten Sie beim nächsten Neukauf genau darauf, welche Modelle damit ausgestattet sind.

Wann ist es sinnvoll, das Programm zu nutzen?

Da es theoretisch immer die Gelegenheit gibt, ein Wäschestück am Bügel an die frische Luft zu hängen, stellt sich die Frage, wann es überhaupt sinnvoll ist, das Kaltprogramm zu verwenden. Auf den ersten Blick erscheint es wie eine Energieverschwendung. Denn im Gegensatz zum Hängen an der frischen Luft, verbraucht ein Trockner bei diesem Vorgang stets mehr Energie.

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Eine Auffrischung mittels Trockner bietet sich grundlegend nur dann an, wenn die Option zum Raushängen am Bügel nicht geboten ist. Beispielsweise bei schlechtem Wetter, oder aber, wenn das Kleidungsstück binnen 30 Minuten wieder benötigt wird. Denn im Gegensatz zum Trockner braucht es deutlich länger, das Hemd auf dem Balkon an der Luft aufzufrischen.

Angenehme Funktion, die man in Maßen nutzen sollte

Generell empfiehlt es sich immer, einen Trockner anzuschaffen, der ein Kaltprogramm in seinen Funktionen führt. Allerdings sollte man mit der Benutzung sparsam sein, denn das Programm benötigt stets mehr Energie als die Alternativen, die einem zur Verfügung stehen.

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Vor- und Nachteile von Kaltprogrammen

Zum Abschluss gibt es daher noch einmal eine Übersicht, welche die Vor- und Nachteile aufzeigt:

  • schneller als das Raushängen auf dem Bügel
  • auch bei schlechtem Wetter zum Auffrischen geeignet
  • entfernt sämtliche Gerüche zuverlässig
  • Duftzugabe ist bei manchen Maschinen möglich
  • verbraucht deutlich mehr Energie

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