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Funktionsweise eines Waschtrockners

Bomann WaschtrocknerEin Problem, mit dem vor allem Mieter zu rechnen haben, ist ein viel zu geringer Platz innerhalb der Wohnung. Insbesondere im Badezimmer gibt es einen ständigen Platzmangel, wenn es darum geht, Waschmaschine und Trockner aufzustellen. Sofern Sie die beiden Geräte nicht aufeinander stapeln möchten, bleibt Ihnen die Alternative zum Waschtrockner. Vielen Verbrauchern kommt der Gedanke, wie die Maschine überhaupt arbeitet, da hier zwei unterschiedliche Vorgänge miteinander verbunden werden. Was gibt es bei einem solchen Gerät zu beachten und wie funktioniert es überhaupt? Wir haben den genauen Vorgang vom Start des Waschgangs, bis hin zum Ende des Trockenvorgangs einmal näher beleuchtet, um Ihnen einen genaueren Einblick zu vermitteln.

Moderne Geräte haben viele Vorteile

Funktionsweise eines WaschtrocknersSofern Sie im Begriff sind, sich einen neuen Waschtrockner anzuschaffen, sollten Sie auf jeden Fall darauf achten, dass Sie ein Modell auswählen, welches noch nicht allzu lange auf dem Markt verfügbar ist. Der Grund dahinter ist der, dass es bei älteren Modellen erforderlich war, nach dem Waschgang die Hälfte der Trommel zu leeren und beide Ladungen separat zu trocknen. Dies ist bei modernen Geräten nicht mehr der Fall, sofern Sie sich an ein paar kleine Vorgaben halten.

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Die heutigen Waschtrockner arbeiten sehr effizient, auch was ihre Energieeffizienzklasse angeht, sowie den Wasserverbrauch. Letzterer wurde ebenfalls immer wieder bei älteren Geräten bemängelt.

Die Grundlagen eines Waschtrockners

Wie bei der Waschmaschine auch, werden vom Waschtrockner dreierlei Anschlüsse benötigt:

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  • Zulauf
  • Ablauf
  • Stromanschluss

Wichtig ist, dass Sie bei der Beladung der Maschine die Trommel nicht zu voll laden. Nasse Wäsche nimmt grundsätzlich nicht so viel Platz ein wie trockene Wäsche. Laden Sie die Trommel zu voll, kann es Ihnen auch bei modernen Geräten passieren, dass Sie nach dem Waschgang einen Teil der Wäsche entfernen müssen. Lassen Sie die Maschine aber auch nicht mit nur halb beladener Trommel laufen. Finden Sie ein Mittelmaß, um die optimale Wasch- und Trocknermenge zu finden und somit alles in einem Arbeitsgang zu erledigen.

Ein kleiner Tipp: Es gibt zwar Maschinen, die mit einem Ladevolumen von bis zu neun Kilogramm arbeiten. Für den Trockengang dürfen Sie jedoch nicht mehr als maximal vier bis sieben Kilogramm einlegen.

Etwas zum Thema Energieeffizienz

Während es früher fast Sitte war, dass der Waschtrockner als sehr umweltschädigend angesehen wurde, gibt es heute hingegen Modelle, die sich bereits in der Energieeffizienzklasse A ansiedeln. Sie verbrauchen sehr viel weniger Wasser und Strom als ältere Modelle und besitzen somit gute Voraussetzungen für den heimischen Gebrauch.

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Die einzelnen Arbeitsschritte im Überblick

In der nachfolgenden Tabelle finden Sie die einzelnen Arbeitsschritte des Waschtrockners, die denen einer gewöhnlichen Waschmaschine, sowie eines Trockners gleichen, diese jedoch nur miteinander kombinieren:

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Arbeitsschritt Beschreibung
Einweichen Während des Einweichens läuft nur kaltes Wasser in die Trommel, welches die Wäsche auf den späteren Waschgang vorbereitet. Hartnäckige Flecken wie Rotwein oder Blut werden im Wasser aufgeweicht.
Vorwäsche Stärkere Verschmutzungen werden innerhalb dieses Arbeitsschritts gelöst. Sofern Ihr Waschtrockner ein separates Waschmittelfach für die Vorwäsche besitzt, zieht sich die Maschine nun aus diesem das Mittel in die Maschine, um Flecken vorzubehandeln. Bei einigen Waschtrocknern ist übrigens auch die Möglichkeit gegeben, diesen Schritt auszulassen und stattdessen direkt in den Hauptwaschgang überzugehen. Insbesondere wenn Sie Flüssigwaschmittel benutzen, wird dieser Schritt ausgelassen.
Hauptwaschgang Nun gelangt warmes Wasser in die Trommel. Im Rahmen des Hauptwaschgangs werden sämtliche restlichen Flecken entfernt, die Maschine zieht sich zu Beginn das Waschmittel aus der dafür vorgesehenen Schublade. Während dieses Schritts lässt sich von außen beobachten, dass die Trommel in unterschiedlichen Geschwindigkeiten läuft und sich sowohl in die eine als auch in die andere Richtung dreht, um die Wäsche immer wieder umzuwälzen.
Spülen Ist der Hauptwaschgang abgeschlossen, gilt es, das restliche Waschmittel und die gelösten Schmutzreste aus der Wäsche zu spülen. Hierzu werden mehrere Durchgänge von der Maschine unternommen. Das Schmutzwasser wird anschließend dem Abwasser zugeführt.
Schleudern In diesem Schritt kommt die Trommel auf Touren. Der Sinn und Zweck des Ganzen besteht darin, so viel Wasser wie möglich aus der Wäsche zu befördern. Hierbei werden Geschwindigkeiten von bis zu 1.600 Umdrehungen in der Minute erreicht. Je nachdem, zu welchen Geschwindigkeiten die Maschine fähig ist, kann diese Zahl auch kleiner ausfallen. Abschließend wird das restliche Wasser in der Maschine abgepumpt, bis nur noch die feuchte Wäsche einliegt.
Trocknen Bezüglich ihrer Technik arbeiten die meisten Geräte mit dem Prinzip eines Wärmepumpentrockners. Innerhalb der Maschine kommen nun Sensoren zum Einsatz, mit denen bestimmt wird, wie viel Feuchtigkeit sich in der Wäsche befindet und welche Temperatur ideal erscheint. Mittels Kaltluft, die immer wieder durch die Wäsche transportiert wird, trocknet diese schließlich an. Unterdessen wird das einliegende Wäschegut immer wieder umgewälzt, um eine gleichmäßige Trocknung zu ermöglichen. Der Vorteil: Bei dieser Kaltlufttechnik benötigt die Maschine kein Wasser mehr, um die Temperatur in der Trommel herunter zu kühlen. Nachdem das Programm beendet ist, können Sie die Wäsche entnehmen.

Übrigens: Manche Geräte führen zwischenzeitlich, nach dem Hauptwaschgang, einen weiteren Schritt ein. In diesem wird der Maschine ein Weichspüler zugeführt. Da die Wäsche durch den Trockenvorgang allerdings ohnehin etwas weicher wird, verzichten die meisten Hersteller inzwischen darauf, diesen Schritt zu integrieren.

Vor- und Nachteile eines Waschtrockners

Einige Verbraucher fragen sich sicherlich, warum es bei all diesen Vorteilen noch Nutzer gibt, die sich für zwei separate Geräte entscheiden. Dies liegt jedoch wahrscheinlich daran, dass moderne Waschtrockner zwar sehr fortschrittlich sind, was die Arbeitsgänge angeht, was jedoch nicht die umfassenden Funktionen eines separaten Geräts betrifft. In diesem Bezug sind Waschtrockner leider noch immer sehr eingeschränkt ausgestattet.

Nachfolgend listen wir daher einmal auf, was für die Anschaffung spricht und was dagegen.

  • Waschtrockner sind äußerst platzsparend
  • Sie erledigen alles in einem Arbeitsgang
  • moderne Geräte sind heutzutage besonders energieeffizient
  • Modelle mit viel Fassungsvermögen sind ebenfalls erhältlich
  • fortschrittliche Technik, oder aber viele Funktionen sind selten, oder nur zu einem hohen Preis erhältlich
  • bei einer zu vollen Beladung sind zwei Trocknungsgänge erforderlich, da die Wäsche zwischenzeitlich zum Teil entnommen werden muss

Trotzdem lohnt sich die Anschaffung eines solchen Geräts, wenn kaum Platz im Badezimmer vorhanden ist, oder gar eine eigene Waschküche fehlt. Ist ein größeres Budget vorhanden, sollte ebenfalls ein Modell erhältlich sein, das allumfassende Funktionen bietet und eine ordentliche Technik, die Wäsche nicht nur fachgerecht reinigt, sondern auch ebenso gut trocknet.

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